Eine Matrone als Vorbild?



Die Lucretia-Anekdote als zweite Gründungssage 

(Liv. 1.57.6 – 59.2)

Historiographisch gesehen ist der Anspruch, in Lucretia eine vorbildhafte Matrone zu besitzen, von ganz besonderem Interesse. Es ist nämlich denkbar, dass Livius die auf objektivierende Darstellung zielenden leges historicae ablehnt und deshalb eine Anekdote einfügt. Das ist der Sinn der livianischen Historiographie, die vom annalistischen Schema ausgeht, die Erzählzeit im Verhältnis zur erzählten Zeit jedoch freier handhabt.

Die ungewöhnliche Sprache, das Kennzeichen dieser Anekdote, ist von einer klaren Strategie bestimmt. Deren letztes Ziel ist der von Brutus gesprochene Eid. Das Vertrauen in das etruskische Königshaus ist geschwunden. Der Wechsel zur Konsularverfassung bahnt sich an. Dieser entscheidende „Fortschritt“ in der Geschichte Roms muss vom Geschichtsschreiber durch entsprechend konstruierte Reden motiviert und legitimiert werden. Dies geschieht anhand von Brutus und im Voraus anhand von Lucretia.

Ein Brudermord

Livius. Klausur

Der Beginn römischer Zeitrechnung war ein Streit unter Brüdern. Remus hatte begonnen, den Himmel zu beobachten, und nicht weit entfernt von ihm, auf dem Palatin, sein Bruder Romulus auch.

Priori Remo augurium venisse fertur,
sex voltures;
iamque nuntiato augurio cum duplex numerus Romulo se ostendisset,
utrumque regem sua multitudo consalutaverat:
tempore illi praecepto,
at hi numero avium regnum trahebant.
Inde [hi et illi] cum altercatione congressi certamine irarum ad caedem vertuntur;
ibi in turba ictus Remus cecidit.
Volgatior fama est ludibrio fratris Remum novos transiluisse muros;
inde [Remum] ab irato Romulo,
cum verbis quoque increpitans adiecisset:
„Sic deinde, quicumque alius transiliet moenia mea!“,
interfectum.
Ita solus potitus imperio Romulus;
condita urbs conditoris nomine appellata.

1 voltur (Archaismus) → vultur, uris m.; 2 cum (Inversion) → als; 3 sua multitudo → ihre Anhängerschaft; 4 consalutare → gleichzeitig od. laut begrüßen (alqm; m. dopp. Akk.) [ alqm dictatorem → jmd. als Diktator; 5 tempore […] praecepto → wegen des Zeitvorsprungs; 6 altercatio, onis f. → Wortwechsel; 7 congressi → congredior; 8 certamine irarum (Metonymie) → in der Hitze des Gefechts; 9 ictus (P. P. P. v. ico) → schwer getroffen; 10 volgatior (Archaismus) → vulgatior v. vulgatus; 11 cum verbis quoque increpitans adiecisset → als der seinen höhnischen Worten sogar noch hinzugefügt hatte; 12 potitus → potior, potiri, potitus sum.

Aufgaben:

  • Übersetzen Sie den Text.
  • Fassen Sie den Text knapp und in gegliederter Form zusammen!
  • Stellen Sie exemplarisch heraus, wie die (ersten) „Römer“ im vorliegenden Text charakterisiert werden. Zeigen Sie dabei, ob und wie rhetorische Mittel zum Zwecke der Leserlenkung eingesetzt werden.
  • Beurteilen Sie, inwieweit diese Passage zu den Absichten passt, die Livius mit seinem Geschichtswerk insgesamt verfolgt. Beziehen Sie sich dabei auf das Proöm zum ersten Buch.

 Erwartungshorizont

1. Aufgabe

Sie übersetzen den Text, z. B.:

Als Erstes, wird überliefert, sei für Remus ein Vogelzeichen gekommen; sechs Geier nämlich; das Vogelzeichen war bereits gemeldet, als sich die doppelte Anzahl Romulus gezeigt hatte – daraufhin hatte die eigene Anhängerschaft jeden von beiden laut als König begrüßt: Wegen des Zeitvorsprungs leiteten jene, diese dagegen wegen der Zahl der Vögel die Königsherrschaft ab. Hierauf stoßen diese und jene mit einem Wortwechsel zusammen und wenden sich dann in der Hitze des Gefechts zum Mord. Dabei kam Remus um, im Gedränge schwer getroffen. Verbreiteter ist die Kunde, dass Remus zum Spott des Bruders die neuen Mauern übersprungen habe. Remus sei daher vom erzürnten Romulus getötet worden, wobei der seinen Schimpfworten sogar noch hinzugefügt habe: „So gehe es von nun an auch jedem anderen, der meine Stadtmauer überspringt!“ So bemächtigte sich Romulus allein der Herrschaft. Die neu gegründete Stadt wurde nach dem Namen ihres Gründers benannt.

2. Aufgabe

Sie fassen den Text knapp und in gegliederter Form zusammen, z. B.:

Die vorliegende Passage behandelt den Ausgang des Streits zwischen Romulus und Remus über die Frage, wer der zu gründenden Stadt den Namen geben und wer in ihr herrschen solle. Der Text gliedert sich in vier Abschnitte.

1. (Z. 1–6): Die Zwillinge haben vereinbart, die Vögel zu befragen. Remus zeigen sich sechs Vögel, Romulus zu einem etwas späteren Zeitpunkt die doppelte Anzahl an Vögeln. Beide Brüder werden darauf von ihren Anhängern zum König ausgerufen. Die Kontroverse zeichnet sich ab, wie die Vorzeichen aufzufassen seien.

2. (Z. 7–8): Der offene Streit zwischen den Brüdern und ihren Leuten lässt sich nicht mehr abwenden. Es kommt zum Blutbad. Remus wird getötet.

3. (Z. 9–13): In einer bekannteren Überlieferung habe Romulus seinen Bruder erst dann getötet, als der seine Stadtmauer übersprungen habe.

4. (Z. 14–15): So ist der Streit entschieden: Romulus übernimmt die Alleinherrschaft in der Stadt und gibt ihr seinen Namen.

3. Aufgabe

Sie stellen exemplarisch heraus, wie die (ersten) „Römer“ im vorliegenden Text charakterisiert werden, z. B.:

Der Mord an Verwandten, Vater, Mutter, Schwester oder Bruder gilt als ein nicht wieder gut zu machendes Verbrechen. Vermutlich sieht auch Livius es als Ärgernis an, dass ein Blutbad unter Brüdern den Anfang römischer Geschichte bildet. Die Bürgerkriege seiner eigenen Zeit müssen ihm vor Augen getreten sein. Die Frage nach der Schuld des Romulus wirft darum die Frage auf, ob und wie Livius den Brudermord dargestellt hat, ob er ihn womöglich verschwiegen oder ob er Partei für einen der Brüder ergriffen hat.

Es muss festgehalten werden, dass der Geschichtsschreiber die Ereignisse nicht nur nicht ignoriert, sondern, wie gewohnt, anschaulich und aus römischer Perspektive polyphon (vielstimmig) geschildert hat. Insbesondere die dargestellte Rede, direkt (vgl. Z. 12–13) oder indirekt (vgl. Z. 11), trägt dazu bei, beide Seiten des Konflikts wahrzunehmen. Folgende rhetorische Mittel seien beispielhaft genannt.

a) Verstärkendes „consalutaverat“ (Z. 4): 

Der Leser „hört“ gewissermaßen, wie die Anhänger beider Seiten zu ihren Favoriten treten und in Hochrufe auf den neuen König einfallen, weil das verstärkende „consalutaverat“ statt des einfachen „salutaverat“ verwendet wird.

b) Alliterationen (vgl. Z. 7): 

Die „ersten“ Römer fahren fort sich zu streiten. Die Alliteration harter Verschlusslaute (c/t) bewirkt, dass die Heftigkeit der Auseinandersetzung nachempfunden werden kann.

c) Inversion (Z. 8: „in turba ictus Remus cecidit“): 

Der Kampf steigert sich. Man schreckt nicht mehr vor Gewalt zurück. Die Inversion ist bedeutsam, weil sie die Tötung des Bruders „plausibler“ erscheinen lässt: Nicht nur Romulus trägt daran die Schuld, sondern das im Gewühl („turba“) aufeinanderstoßende Gemenge der Römer.

d) Archaismen (Z. 2: „voltures“; Z. 9: „volgatior“):

Livius setzt sie bewusst ein, einerseits, um die Darstellung älter und würdevoller erscheinen zu lassen. Andererseits wird dem Leser auf diese Weise geholfen, sich zeitlich innerhalb der auf 700 Jahre angelegten Chronologie zurechtzufinden, indem er durch den altertümlichen Stil (vetustas dicendi) gleich an die Ursprünge erinnert wird.

e) Ellipse (Z. 12: „Sic deinde“):

Das vorangestellte „Sic“ wird scharf ausgesprochen und akzentuiert die Härte und den Durchsetzungswillen des Stadtgründers. Die Ellipse macht deutlich, dass Vorsicht geboten ist: Das schändliche Verbrechen könnte wiederholt werden.

f) Sentenz (vgl. Z. 15)

Dass Romulus schließlich den größeren Einfluss auf die römische Geschichte behielt, wird durch die sentenzenhafte Kürze des Schlusssatzes vor Augen geführt. Sie ist zugleich als Anspielung auf den Stil der Annalisten zu verstehen.

g) Figura etymologica (Z. 15: „condita urbs conditoris nomine“)

Die damit verbundene Figura etymologica macht „beweiskräftig“, dass die Stadt und ihr Gründer auch in etymologischer Hinsicht zusammengehören.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass die „ersten“ Römer zur Gewalt neigen, zum Bruderkampf. Rasch ist die Leidenschaft entflammt – was die Metonymie „certamine irarum“ (Z. 7) nachdrücklich belegt –, wenn es an Einheit (concordia) fehlt. Romulus wird im Übrigen nicht reingewaschen. Sein Anteil am Verbrechen wird offengelegt.

4. Aufgabe

Sie beurteilen, inwieweit diese Passage zu den Absichten passt, die Livius mit seinem Geschichtswerk insgesamt verfolgt, z. B.:

Die Polyphonie der Darstellung ist bereits im Vorwort des livianischen Geschichtswerkes Programm. Livius weiß, dass dieses Werk seinen Platz nur behaupten wird, wenn er mustergültige wie abschreckende Beispiele gleichermaßen ins Bewusstsein rückt. Überwiegt das abschreckende Beispiel, wie in der vorliegenden Passage, legt der Autor sich dennoch Zurückhaltung auf. Er präsentiert lediglich eine zweite Variante der Erzählung (Z. 9: „volgatior fama est ludibrio fratris Remum novos transiluisse muros“), um den Brudermord in einem anderen Licht erscheinen zu lassen.

Bescheidenheit


 
Ab urbe condita. Vorrede

Praefatio („Vorrede“) bedeutet, dass die eigenen Ansprüche an das Werk in aller Bescheidenheit formuliert werden. Der Schriftsteller breitet diese Ansprüche aus, vergleicht sich mit anderen, die Ähnliches versucht haben: Der römische Historiker Livius (59 v. Chr. – 17 n. Chr.) sieht sich in diesem Fall besonderen Anforderungen gegenübergestellt. In der Vorrede seiner 142 Bücher umfassenden Geschichte der Stadt Rom erinnert er daran, wie viele Schriftsteller (novi semper scriptores) neues Material bereitgestellt hätten. Er macht deutlich, dass viele vor ihm sich außerdem vorgenommen hätten, ihre Vorgänger stilistisch zu übertreffen (scribendi arte rudem vetustatem superaturos credunt). Den Historiker Livius erwartet also eine relativ komplexe Aufgabe, zumal sein Stoff mehr als 700 Jahre umfasst. Es ist nach dem Gesagten auffällig, dass Livius, anstatt sich zu brüsten, in aller Bescheidenheit ansetzt, von seinem Werk zu sprechen. Die Praefatio des livianischen Geschichtswerkes soll deutlich machen, dass Bescheidenheit und Zurückhaltung zu den Tugenden zählen, die der Autor für seine Zeitgenossen herbeiwünscht.

Liv. 1.1

Facturusne operae pretium sim, si a primordio urbis res populi Romani perscripserim, nec satis scio nec, si sciam, dicere ausim, quippe qui cum veterem tum volgatam esse rem videam, dum novi semper scriptores aut in rebus certius aliquid allaturos se aut scribendi arte rudem vetustatem superaturos credunt.

Fortsetzung und Übersetzung (Landesbildungsserver Baden-Württemberg)

Arbeitsanregungen:

  • Gliedern Sie die Vorrede in Sinnabschnitte und suchen Sie für jeden Abschnitt eine passende Überschrift.
  • Arbeiten Sie aus Livius‘ Darstellung die Aufgaben der Geschichtsschreibung heraus. Stellen Sie dafür auch die Aussagen über den Wert der Geschichtsschreibung für die Gegenwart zusammen.

 

Ein schlechtes Vorzeichen

C. Caecilius Metellus hatte es nicht schwer gehabt, die Verspätung, mit der er in der Halle eingetroffen war, zu erklären. Längst hatte er die Ereignisse vergessen, die ihn eine Stunde des Vormittags gekostet hatten. Er war nämlich glücklich, Arm in Arm mit der Großmutter, in die Sonne zu gehen. Erst am Nachmittag fragte ihn ein Besucher nach den Vorkommnissen im Garten. „Ecce!“, sagte er mit ausweichendem Blick, „ciconia ranas necavit. Ein Storch hat sämtliche Frösche in unserem Zierteich getötet.“ Und der Besucher hatte nicht gelächelt, weil er wusste, dass dies ein schlechtes Omen war. Tatsächlich war der Aberglaube tief darinnen im Römer wie der Herzschlag. Ich schätze, es gehörte zu den Mühen seines Daseins, die Vögel im Blick zu behalten, auf den metallischen Glanz eines Hahnenschreies zu achten. Für C. Caecilius Metellus hatte der Tag also mit einigem Nachdenken begonnen. Und die vormittägliche Verzögerung bei den Klienten war rechtens und entschuldbar, musste er doch durch Befragung des Haruspex sich Klarheit über den Sinn dieses Omens verschaffen.

Der Konjunktiv, die Vorstellungsform

Der lateinische Konjunktiv stellt etwas Außergewöhnliches dar, indem er anders als im Deutschen verwendet wird. Die Gründe dafür sind sprachgeschichtlich bedingt: Es liegt hauptsächlich daran, dass der Konjunktiv im Deutschen stark zurückgedrängt worden ist und der Konjunktiv heute fast ausschließlich im Bereich der indirekten Rede vorkommt.

Beispiele für den Konjunktiv I in der Gegnwart und in der Vergangenheit:

Der Lehrer sagte, dass er kein Lexikon sei.

Davon beispielsweise, räumte er ein, habe er nichts gewusst.

Der Indikativ ist die Wirklichkeitsform, der Konjunktiv die Vorstellungsform, doch zur Anzeige der Vorstellungsform ist im Deutschen lediglich der Konjunktiv II gebräuchlich.

Beispiel für den Konjunktiv II (Irrealis):

Er hätte gern ein eigenes Unternehmen aufgebaut, doch wäre sicherlich daran gescheitert.

Im Lateinischen herrscht mehr Klarheit über die Abgrenzung zwischen Indikativ und Konjunktiv, weil es viel mehr Anwendungsfälle für den Konjunktiv gibt und daher auch mehr Regeln.

Beispiele:

Konjunktiv (Optativ) als Ausdruck des Wunsches.

Utinam rex sanus sit! (Hoffentlich ist der König gesund!)

Konjunktiv (Hortativ) als Ausdruck der Selbstaufforderung.

Adiuvemus regem! (Lasst uns den König unterstützen!)

Konjunktiv (Iussiv) als Ausdruck des Befehls.

Eat rex iniustus! (Ein ungerechter König soll gehen!)

Konjunktiv (Dubitativ oder Deliberativ) als Ausdruck des Zweifels.

Quid faciam? (Was soll ich tun?)

Konjunktiv (Irrealis) als Ausdruck der Nichtwirklichkeit.

Quo ires, si bellum hic esset? Tutum locum quaererem ut castellum subterraneum. (Wohin gingest du, wenn der Krieg hier wäre? Ich würde mir einen sicheren Platz suchen wie zum Beispiel eine unterirdische Festung.)

Abenteuerliche Landung

Caes. Gall. 4.26

Abenteuerlich genug war der Sprung vom schäumenden Schiff herab. Die Soldaten irrten im Wasser umher, immer wieder brach das Element des Meeres durch.

Pugnatum est ab utrisque acriter.
Nostri tamen,
quod
neque ordines servare
neque firmiter insistere
neque signa subsequi poterant
atque alius alia ex navi,
quibuscumque signis occurrerat,
se adgregabat,
magnopere perturbabantur;
hostes vero,
notis omnibus vadis,
ubi ex litore aliquos singulares ex navi egredientes conspexerant,
incitatis equis impeditos adoriebantur,
plures paucos circumsistebant,
alii ab latere aperto in universos tela coniciebant.

Arbeitsanregungen:

  1. Übersetze den lateinischen Text.
  2. Stelle in einer Liste dar, welche Schwierigkeiten sich im Allgemeinen für die römischen Soldaten ergeben, wenn sie die Invasion Britanniens vom Wasser aus vornehmen.
  3. Vergleiche die Landung der Alliierten am so genannten „D-Day“ (6. juni 1944) mit Caesars Bericht.

Die letzte Grenze

Caesar Gall. 4.20.1–4

So erklärt sich der Britannienfeldzug. Der Krieg in Gallien hob die Möglichkeit weiterer Kriege nicht auf. Caesar führte verschiedene Gründe an. Er bemerkte, wie oft Hilfe für die Gallier vom Meer kam. Schiffe waren vor den Küsten erschienen, die der Meergott selbst anführte.

In jedem Fall halte er es für eine nützliche Angelegenheit, Britannien kennen zu lernen. Ein Imperium könne nur dann wirklich Bedeutung haben, insinuiert er, wenn es sich über seine Grenzen wage.

Auch dieser Raum war zu überwinden, am besten dort, wo Britannien und Belgien sich beinahe berührten. In diesem Zusammenhang tritt C. Volusenus in Erscheinung, der junge Mann aus Agrigent, der den Feldzug von Beginn an begleitete. Er segelte nicht einfach mit rückwärtigem Wind, sondern seitwärts am Winde. Welche Offenbarung muss es gewesen sein, als man das große Rahsegel fallen ließ.

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Aufgaben:

  • Übersetzen Sie zunächst die Hauptsätze inklusive der Aci- und Partizipialkonstruktionen.
  • Fassen Sie die Gründe zusammen, die Caesar dazu bewegen, nach Britannien überzusetzen.

Caesar Gall. 4.21.1–9

Mit der Navis Longa hatte die römische Flotte die Ruder beinahe überwunden, das große Rahsegel ermöglichte ein rasches Vorwärtskommen. C. Volusenus stand unter großem Druck.

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Aufgaben:

  • Übersetzen Sie zunächst die wieder nur Hauptsätze inklusive der Aci- und Partizipialkonstruktionen (Gall. 4.21.1–9).
  • Leiten Sie aus dieser Übersetzung ab, welche Erwartungen Caesar an Volusenus stellt.

Caesar war inzwischen an der wellenförmigen Küste weitergezogen. Aus südlicher Richtung kamen Veneter, aus nördlicher Kaufleute mit Schiffen. Zum vierten und letzten Mal sandte Caesar Gesandte aus, auf diesen Schiffen. So kam es, dass die Britannier Geiseln brachten und Versprechen machten.

Ikarus

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KÖNIG MINOS:

Mein ist der Wind
Hinter dem Mittag
In dem die Möwen kreisen
Mein ist die Welle
In der Ikarus sinkt

Dichterberuf

Einmal schnürt auch Dädalus die Flügel ab
Unter den Fichten dort
Lernt er zu schweigen